Glutenfreie Leinsamen-Cracker mit Kurkuma und Curry (vegan) lowcarb www.greenysherry.com
Backen Brot und Gebäck Herzhaftes Plätzchen & Kekse Vegan

Glutenfreie Leinsamen-Cracker mit Kurkuma (vegan)

Wisst Ihr, wovon Klein Sherry ihre Finger nur schwer lassen kann? Yep, von Knabberspaß in allen Varianten. Hiermit beichte ich Euch, dass ich eine Schwäche für crunchy Snacks habe, von Kartoffelchips zu Flips, Salzstangen und ganz besonders für Cracker. Gebt mir ein paar Cracker mit Kräuterdip und ich bin glücklich. Aber gesund ist was anderes. Passend zur  Fastenzeit und auch zum heutigen gestrigen ‚Tag der gesunden Ernährung‘ habe ich eine neue Kreation und super Alternative zu herkömmlichen, ungesunden Knabbersnacks für Euch: Cracker aus Leinsamen. Knusprig, herzhaft-lecker, glutenfrei, lowcarb und natürlich vegan.

Was die Crunchyness angeht, stehen diese gesunden Leckerchen den üblichen Crackern wirklich in nichts nach. Es ist eine andere Art der Knusprigkeit, gehaltvoller als bei herkömmlichen Crackern. Mit ihrem leicht nussigen Geschmack haben sie mich und auch meinen Mann gleich überzeugen können. Ihr könnt Euch uns gerne als mampfende Krümelmonster mit strahlenden Augen bei der ersten Verkostung vorstellen. Ganz ehrlich, ich hätte selbst nicht gedacht, dass die Cracker so lecker und herzhaft werden. Das Hipster-Gewürz Kurkuma sowie Currypulver verleihen die gelbe Farbe und pikante Würznote, Sonnenblumen- und Kürbiskerne noch mehr Crunch und wertvolle Nährstoffe.

Mehr Infos rund um Kurkuma sowie das Rezept für meinen Immun-Boost Smoothie mit Ingwer und Kurkuma findet Ihr hier.

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  Knusprig und gesund: Glutenfreie Leinsamen Cracker!

Bewusster Verzicht in der Fastenzeit

Aprospos Fastenzeit: Ich habe mir diesmal vorgenommen, meinen Knabber- und Zuckerkonsum wieder runter zu schrauben. Der ist nämlich in den letzten Wochen auf mysteriöse Weise (*hust*) in die Höhe gestiegen. Schuld war nur der Bossa Nova – äh, oder die diversen Festivitäten, Geburtstage und Faschingstage. Außerdem möchte ich das in den meisten Backwaren enthaltene Klebereiweiß Gluten für eine gewisse Zeit so gut es eben geht aus meinem Körper raus lassen. Einfach um zu sehen wie es mir damit geht. Also kam ich auf die Idee für diese Cracker, Leinsamen hab ich sowieso immer im Haus und so war die erste Fuhre schnell gebacken und schließlich für Blogtauglich befunden.

Ach so, und ich bin schon ein bisschen stolz auf mich, dass ich seit Fasching komplett ohne meinen heiß und innig geliebten schwarzen Kaffee auskomme. Diesen Kaffee-Entzug mache ich immer mal wieder, wenn ich merke, dass der wahre Genuss einer Alltagroutine gewichen ist. Da kam mir die Fastenzeit gelegen und ich bin erstaunt, wie gut ich ohne das Koffein zurecht komme. Es sind wirklich lehrreiche Erfahrungen, die wir beim Fasten für uns und unser Denken mitnehmen können – egal ob wir nun auf Zucker, Alkohol, Handykonsum oder das Autofahren verzichten. Tja, und diese Knabberkekse sind ein leckeres Resultat daraus – da kann man nicht meckern, was meint Ihr?

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Leinsamen – Kleine Powerpakete

 

Chiasamen haben in den vergangenen Jahren eine steile Karriere innerhalb der Foodie-Szene hingelegt. Und auch für Frau Müller von nebenan ist der Begriff „Chiapudding“ längst kein Buch mit sieben Siegeln mehr. Hier gibt es weitere Infos zu Chia sowie  mein Rezept für ein Schoko-Chiapudding Dessert. *

Doch auch in unseren Gefilden findet sich ein mindestens ebenso wertvolles Superfood mit ähnlichen Eigenschaften: Leinsamen. Die Leinpflanze (lat.: Linum usitatissimum), auch Flachs genannt, gehört zu den ältesten Heilpflanzen; in der Schale der Leinsamen befinden sich sogenannte Schleimstoffe, die im Darm aufquellen, dadurch lange satt machen und die Verdauung anregen. Ganz wichtig ist bei der Anwendung von Leinsamen (wie auch bei Chiasamen), immer ausreichend Wasser zu trinken.

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Die kleinen Powerpakete liefern außerdem Energie, wichtige Vitamine wie B1, B2, B6 und E und reichlich Ballaststoffe, bestehen zu etwa 25 Prozent aus Eiweiß und circa 40 Prozent Öl (darunter Omega-3-Fettsäuren). Zugegeben, ganz schön viel Fett, aber eben sehr hochwertiges: Omega-3-Fettsäuren wirken sich laut wissenschaftlichen Untersuchungen positiv auf Entzündungsprozesse im Körper aus. Außerdem vertilgt wohl niemand kiloweise Leinsamen am Tag.

Da die ganzen, ungeschroteten Leinsamen meist in unveränderter Form den Magen-Darm-Trakt passieren, wirken diese weniger intensiv als die geschroteten. Für mein Rezept habe ich sowohl ganze als auch geschrotete Samen verwendet.

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Die Lein- und Chiasamen werden erst einmal eingeweicht, damit sie gut aufquellen können.

 

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*Übrigens lassen sich auch mit Leinsamen leckere „Overnight“-Puddings zubereiten. Nun aber erst mal zum Cracker-Rezept.

Glutenfreie Leinsamen Cracker mit Kurkuma

 

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Glutenfreie Leinsamen-Cracker

Knusprige und gesunde Cracker aus Leinsamen - vegan und glutenfrei. 

Gericht Appetizer, Salziges, Snack
Vorbereitungszeit 10 Minuten
Zubereitungszeit 22 Minuten
Arbeitszeit 32 Minuten
Portionen 25 Cracker
Autor Greeny Sherry

Zutaten

  • 80 gr Leinsamen geschrotet und/oder ganz
  • 1 TL Chiasamen
  • 120 ml Wasser
  • 1 EL Sesam
  • 2 EL Sonnenblumenkerne
  • 1 EL natives Olivenöl
  • 1 EL Leinsamenmehl
  • 20 gr Reismehl
  • 1 Msp Natron
  • 1/2 TL Kurkuma gemahlen
  • 1/2 TL Meersalz je nach Geschmack evtl. mehr salzen
  • 1/2 TL Currypulver optional

Zubereitung

  1. Backofen auf 170 Grad Umluft vorheizen.

  2. Leinsamen und Chiasamen in eine Schüssel geben und im Wasser für ca. 20 Minuten einweichen. 

  3. Die restlichen Zutaten hinzugeben und alles zu einem festen, leicht feuchten Teig verkneten. Ggf. etwas Wasser dazu geben. 

  4. Mit einem angefeuchteten Löffel kleine Teighäufchen auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech setzen. Die Häufchen mit einer angefeuchteten Gabel flach drücken. Mit Wasser bepinseln.

  5. Cracker auf mittlerer Schiene ca. 22 Minuten knusprig ausbacken. Aufpassen, dass sie nicht verbrennen.

  6. Auskühlen lassen und pur oder mit einem Dip genießen. 

Ihr seht selbst, wie einfach diese Knusperplätzchen gemacht sind und beim Würzen sind Eurer Fantasie keine Grenzen gesetzt. Sie schmecken sicher auch sehr gut mit Rosmarin oder Oregano, Paprika und Chilli oder mit extra grobem Salz bestreut. Oh ja, das werd ich beim nächsten Mal testen. Auch wenn die Kekse pur schon super köstlich sind, passen sie auch prima zu einem Kräuterdip, Tomaten-Salsa oder Guacamole. So yummy kann Knabbern sein!

Gebt mir doch bitte Bescheid oder verlinkt mich auf Instagram, wenn Ihr das Rezept ausprobiert habt. Lasst es Euch gut schmecken.
Fastet Ihr eigentlich auch und wenn ja, worauf verzichtet Ihr? Oder verzichtet Ihr generell auch auf Gluten? Lasst es mich wissen!

Eure Sharon 

 

 

 

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7 Kommentare

  1. Liebe Sharon,

    ich gratuliere dir zu deiner persönlichen Fastenchallenge und der Tatsache, dass da bisher alles so gut zu laufen scheint! Das ist doch ein echt toller Erfolg – und ich hoffe, das hält so lange an, wie du dir das wünschst! 🙂

    Crackern und Keksen bin ich allerdings auch schwer verfallen – vor allem aktuell habe ich da eine richtig intensive Keksliebe-Phase. (Auch wunderbar ersichtlich am heute online gegangenen Rezept. 😉 )

    Herzhafte Kekse habe ich schon lange nicht mehr gemacht – aber ich denke, es wird so langsam wieder Zeit dafür. Solche ähnlichen wie die deinen hier futtern wir zwischendurch nämlich auch als Brotersatz ganz gerne – sie sind irgendwie leichter und mal etwas anderes, was zwischendurch ja auch mal ganz nett ist.

    Mein Saftfasten ist nun vorbei und ich fühle mich großartig damit – bis Ostern möchte ich die guten Angewohnheiten, die ich daraus mitgenommen habe, auf jeden Fall vertiefen und hoffe, dass ich das hinbekomme. 🙂

    Liebe Grüße
    Jenni

    1. Liebe Jenni,
      Dankeschön, ich bin nach wie vor positiv gestimmt und ich denke, mein Körper freut sich, mal eine Zeitlang ohne Koffein zu laufen.
      Deine leckeren Cookies habe ich gerade bewundert. Süße Kekse gehören definitiv auch zu meinen Favoriten, vor allem mit Früchten drin.
      Ich bin mehr als gespannt auf Deinen Fastenbericht. Da ziehe ich echt meinen Hut vor Dir, ich persönlich finde Saftfasten nicht einfach, aber vielleicht probiere ich es doch nochmal aus, wenn ich Deinen Bericht gelesen habe. Ich wünsche Dir, dass Du die positiven Aspekte für Dich weiter vertiefen kannst :-).
      Ah gut zu wissen, dass Du auch eine Knabber-Tante bist, hihi! Ja, das stimmt, man kann die Cracker auch mal als Brotersatz essen, ich bestreiche sie auch gerne mit Brotaufstrichen oder lege noch ein Gurkenscheibe drauf. Yum.
      Dir noch einen schönen Tag,
      liebe Grüße
      Sharon

  2. Hallo Sharon,
    danke für das tolle Rezept. Ich möchte es gern nachbacken, habe aber weder Leinsamenmehl noch Reismehl im Haus. Kann ich das auch durch Dinkel- oder Weizenmehl ersetzen (ist dann zwar nicht mehr glutenfrei, aber das ist bei mir glücklicherweise nicht wichtig)?

    1. Hallo Silke,
      vielen Dank für Deinen Kommi, freut mich riesig, dass Du das Rezept ausprobieren möchtest. Theoretisch kannst Du natürlich Dinkel- oder Weizenmehl verwenden, das Leinsamenmehl hat den Vorteil, dass es eine bindende Wirkung hat (quasi wie ein Ei-Ersatz). Aber es wäre einen Versuch wert, evtl. gibst Du etwas Stärkemehl dazu.
      Wünsche Dir gutes Gelingen und lass mich doch wissen, wie die Cracker geworden sind :-).
      LG
      Sharon

      1. Danke! Dann packe ich etwas Johannisbrotkernmehl dran, das habe ich, oder mahle einfach ein paar Leinsamen in meiner Kaffeemühle. Und jetzt geh ich gleich in die Küche! Bericht folgt!

        1. Ich melde Vollzug: Hatte noch selbstgemahlenes Chia-Mehl, das habe ich genommen, sowie normales Weizenmehl statt Reismehl. Sind super geworden. Ich hab auch schon genascht (dabei sind sie für morgen als Snack beim Wandern) und für lecker befunden! Danke nochmal für das schöne Rezept.

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